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Ohne Zweifel gehört Jamaika zu den beliebtesten Reisezielen unter den
karibischen Inselstaaten. Vor allem die vielseitige Kultur und die
unbeschreiblich wunderschöne Naturpracht der ehemaligen Kolonie von Commonwealth
of Nations ziehen viele Urlauber aus der ganzen Welt magisch an.
Allgemeines über Jamaika
Die Hauptstadt von Jamaika ist Kingston. Als Amtssprache wird Englisch
gesprochen. Die Fläche des Inselstaates beträgt 10, 991 Quadratkilometer. Bei
einer Einwohnerzahl von 2.804.322 Personen liegt die Bevölkerungsdichte bei
250,9 Einwohnern pro Quadratkilometer. Als Staatsform ist die Parlamentarische
Monarchie vertreten. Jamaika-Dollar (JMD) ist die offizielle Währung der
karibischen Insel.
Zum Inselstaat Jamaika gehören neben der Hauptinsel die Inselgruppen Pedro Cays
und Morant Cays. Die erstere liegt auf dem Gebiet der Pedro Bank vor der
südwestlichen Küste; die zweite ist 60 km. von der westlichen Küste entfernt.
Zu den beliebtesten Urlaubsorten gehören u.a. Negril, Runaway Bay, Montengo Bay
und Port Antonio.
Das Klima von Jamaika
Das tropische Klima Jamaikas ist von dem Nordostpassat geprägt. Die
Temperaturschwankungen im Verlauf des Jahres sind extrem gering. Die
Durchschnittstemperatur in Kingston liegt zwischen 25 °C im Januar und 27 °C im
Juli. In den hochgelegenen Bergregionen ist diese um etwa zwei Grad niedriger.
Mai bis Juni sowie September bis November sind die zwei Hauptregenzeiten. Die
jährliche Niederschlagsmenge ist von Region zu Region verschieden. Während im
nordöstlichen Gebirge mehr als 5.000 mm Regen fallen, liegt der
Durchschnittswert an der Seeküste bei etwa 800 mm.
Landschaft
Der westliche und der mittlerer Teil Jamaikas sind von massiven
Kalksteinschichten geprägt. Aus diesem Kalkstein bestehen die mächtigen
Gebirgsketten im Zentrum der Insel, die eine Höhe von bis zu 900 m. erreichen.
Aufgrund der Weichheit des Gesteins haben sich im Laufe der Zeit viele Täler,
Senken und Höhlen mit unterirdischen Flussläufen herausgebildet. Besonders die
letzteren gehören zu beleibten Attraktionen der Jamaika-Reisenden.
Die Nordküste der Insel ist an mehreren Stellen von den Kliffs geprägt, die über
500 m. steil zum Meer abfallen und eine unbeschreiblich majestätische Ansicht
darbieten. Auch der 7,680 m. tiefer Kaimangraben direkt vor der Küste gehört
ohne Zweifel zu den beleibtesten Sehenswürdigkeiten des karibischen
Naturparadieses.
Abgesehen von den bis an die Südküste reichenden Gebirgsketten in Saint
Elizabeth und Westmoreland, ist der Abstieg zum See am südlichen Rande der Insel
weniger steil als im Norden.
Im Osten dominiert die Berglandschaft. Blue Montains – eine über 100 km. lange
Gebirgskette erstreckt sich von Nordwesten bis Südosten der Insel. Dort befindet
sich auch die Blue Mountain Peak, die mit 2256 m. der höchste Punkt Jamaikas
ist.
Jamaika wird von vielen kurzen Flüssen durchquert, die aufgrund des weichen
Gesteins über längere Strecken unter der Erde verlaufen. Black River zählt mit
seinen 53,4 km. zu den längsten Flüssen der karibischen Insel und gehört zu den
beliebtesten Reisezielen der Jamaikatouristen.
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Jamaika - Flora und Fauna
Das Umweltsystem Jamaikas wird von drei Ökozonen dominiert: Feuchtwald im
hochgelegenen Inneren, Trockenwald entlang der Küste und Mangrovenwälder in
einigen Teilen der Küstenlandschaft. Vor der europäischen Kolonisierung und dem
Beginn der landwirtschaftlichen Nutzung war der Großteil der Fläche mit dichtem
Regenwald bedeckt. Einige Waldregionen an der Nordküste oder in den
hochgelegenen Gebieten der Blue Montains sind heute noch in ihrem ursprünglichen
Wildzustand vorzufinden.
Aufgrund ihrer Abgeschiedenheit beherbergt die Insel viele Pflanzen- und
Tierarten, die nur dort vertreten sind. Dazu zählen unter anderem viele
exotischen Vogelarten wie z.B. die Jamaikaeule oder der Wimpelschwanz. Die
zahlreichen Höhlen dienen als Versteck vieler Fledermausarten, deren Kolonien
bis zu 50.000 Tiere umfassen können. Die Vögel und die Fledermäuse sind die
beliebteste Jagdbeute der Jamaikaboa – des größten Landraubtieres der Insel.
In den hoch gelegenen Waldregionen sind die diversen Arten der Mahagonigewächse
beheimatet. Desweiteren beherbergt der Regenwald 28 exklusiven Vogelarten und
die größten Schmetterlinge der Welt, die nur dort vorzufinden sind.
Die Pedro Bank ist von den ausgedehnten Seegrasfeldern und den letzten
unberührten Korallenriffen des Landes geprägt. Abgesehen davon ist es ein
wichtiges Fischergebiet und ein beliebtes Reiseziel der Angeltouristen aus der
ganzen Welt.
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Freunde der tropischen Naturpracht – die paradiesische Insel Jamaika lässt keine
Urlaubswünsche offen und ist stets eine Reise wert.
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